Die Kindheit eines Menschen teilt sich erstmal grob in den erinnerbaren und den unerinnerbaren Teil.
Der unerinnerbare Teil bezieht sich auf die Schwangerschaft und etwa die ersten 3 Lebensjahre. Gerade in dieser Zeit werden wir geprägt, wie das Leben funktioniert und was wir tun (müssen), um Aufmerksamkeit und Liebe zu bekommen, um uns zugehörig und sicher zu fühlen.
Aus diesen Erfahrungen heraus bildet sich unser Glaubenssystem, welches die Grundlage für all unsere Denkweisen und Handlungen darstellt. Das ist wie eine eigene innere Welt, die aus Dialogen und Sichtweisen besteht.
Laufen die ersten 3 Jahre und die vorangegangene Schwangerschaft optimal für das geistige und emotionale Wachstum ab, geht ein in sich gestärkter Mensch hervor, der ein gesundes Verhältnis zwischen Bindung und Abgrenzung besitzt, der in gesunde Beziehungen eingebunden ist und eine gute Selbstwahrnehmung hat.
Erlebt ein Kind aber in der prägenden Zeit traumatische Erfahrungen, wie z.B. frühkindliche Trennungssituationen, Verluste, körperliche und/oder psychische Gewalt, basiert dieses Glaubenssystem ganz oder teilweise auf dem Erlebten und es entstehen Vermeidungsstrategien. Daraus bilden sich einschränkende Glaubenssätze, die immer eine direkte aktive Verbindung zu dem ursprünglichen Trauma aufrechterhalten. Das stellt quasi die Versicherung dar, dass der Mensch wachsam ist, um nie wieder diese Traumatisierung zu erfahren.
In diesem Mechanismus liegt hochgradiger Stress verborgen, der jeden Tag das eigene Energielevel senkt.
Der Kurs bietet Möglichkeiten, diese unbewussten Strukturen zu erkennen und mit ihnen zu arbeiten, um immer mehr einschränkende Glaubenssätze durch stärkende zu ersetzen.
Ich freue mich auf die gemeinsamen Zeit.